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Kellerwandsanierung: Aufbringen der Perimeterdämmung

Es wird mal wieder Zeit ein wenig über den Fortschritt der Dämmarbeiten an unserem Haus zu berichten. Mittlerweile sind die Maler beinahe mit dem Verkleben des WDVS fertig und hier gibt es noch immer nichts neues zum Keller. Die Arbeiten an der Kelleraussenwand sind mittlerweile abgeschlossen und ich werde nun zusehen hier nach und nach mit der Artikelserie zur Kelleraussenwandsanierung fertig zu werden.

Nachdem nun endgültig fest stand das die Stärke der WDVS Dämmplatten 14 Zentimeter beträgt, habe ich mich also auf gemacht um Perimeterdämmplatten in gleicher Stärke zu kaufen. Perimeterdämmplatten unterscheiden sich zu normalen Dämmplatten in erster Linie durch ihre Resistenz gegen Feuchtigkeit und die Druckstabilität. Das Erdreich welches gegen die Dämmung drückt sollte nicht dafür sorgen dass die Platten eingedrückt werden, das wäre kontraproduktiv und würde die Dämmwirkung der Platten beinahe aufheben.

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Nachdem die Bitumen Dickbeschichtung sauber durchgetrocknet war und ich sichergestellt habe das sowohl Hohlkehlen wie auch die Ecken sauber und dicht sind, habe ich die Perimeterdämmung mit Bitumen Dickbeschichtung vollflächig an der Aussenwand verklebt. Durch die vollflächige Verklebung der Platten kann später keine Feuchtigkeit hinter die Dämmung gelangen. Beim verkleben sollte man peinlichst genau auf eine gerade Ausrichtung des Materials achten, dadurch ist es für das Unternehmen welches das WDVS aufbringt leichter mit dem eigenen System oberhalb der Perimeterdämmung anzusetzen.

Während der Trocknungszeit ist es ratsam die Dämmplatten mit Holzlatten oder ähnlichem in der Baugrube zu verkeilen. So lässt sich sicherstellen dass diese wirklich mit Druck anliegen und vollflächig haften.

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Oftmals befindet sich der Ablauf der Fallrohre zu den Dachrinnen bei alten Häusern unterhalb der Bodenplatte. Früher war das anscheinend so üblich denn man konnte ja fünf meter Rohr sparen! Hier muss darauf geachtet werden das die Fallrohre auch zukünftig den richtigen Abstand zur Aussenwand haben. Mit Winkeln und KG Rohr Stücken habe ich hier für den nötigen Abstand gesorgt. Um ein Absinken der Verrohrung zu verhindern ist es zwingend notwendig diese unterhalb der Winkel durch Steine oder ähnliches zu stabilisieren und zu halten. Größere Lücken rund um den Fallrohranschluss verklebt man am besten mit Reststücken vom Zuschnitt der Platten.

Im nächsten Teil dieser Serie wird es um die Grundmauerschutz Noppenfolie oder kurz gesagt die Noppenbahn mit welcher Wasser von der Aussenwand fern gehalten werden soll..

 

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