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Kaminholzunterstand Teil 3 – Der Aufbau

Nachdem die einzelnen Elemente für den Holzunterstand fertiggestellt waren konnte der Aufbau des Grundgerüsts endlich losgehen, zumindest fast! Als erstes mussten noch die Löcher für die späteren Punktfundamente ausgehoben und vorbereitet werden.

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Vorbereitungen für das Betonfundament

Betonfundament ist vielleicht der falsche Ausdruck aber er beschreibt den Arbeitsschritt recht gut. Damit der Kaminholzunterstand nicht vom Wind weggeweht wird oder mit der Zeit im Erdboden versinkt habe ich an den Positionen an denen die U-Pfostenträger stehen werden alte Pflanzsteine welche ich noch hatte im Boden eingelassen. Diese heisst es nach erfolgreicher Ausrichtung mit Beton zu verfüllen. Da unser Boden sehr felsig ist habe ich auf sonderlich tiefe Fundamente verzichtet. Hier sackt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts ab, nach der Sanierung der Kellerwand kenne ich unseren Boden in- und auswendig!

Aufstellen des Holzunterstand

Nun war es an der Zeit den Holzunterstand aufzustellen, gemeinsam mit meinem Nachbar nahmen wir uns ein Element nach dem anderen vor. Davor zuerst musste der erste Balken direkt an die Garage geschraubt werden. Mit dem Bosch PBH 2100 RE Bohrhammer waren schnell die nötigen Löcher in die Garagenwand gebohrt und der Balken mit Schwerlastankern welche ich noch im Keller hatte befestigt. Dieser Balken soll nun als Referenzpunkt für die Ausrichtung der Elemente dienen.

Ein Element nach dem anderen wanderte an seine vorgesehene Position. Durch die zwischen die Elemente geschraubten Balken war noch so viel Spiel vorhanden das eine exakte Ausrichtung erst später vorgenommen werden muss. Als erstes wuchs der Holzunterstand auf seine vollständige Größe an.

Nachdem jedes Teil an seinem Platz war konnten wir damit beginnen alles in Wage zu bringen. Da unser Garten an dieser Stelle ein Gefälle in Zwei Richtungen hat, war das ausbalancieren des Unterstands schon ein wenig aufwändiger. Mit Wasserwage und dem Bosch Quigo 2 Kreuzlinienlaser war es aber eine Lösbare Aufgabe.

Nachdem alles passend ausgerichtet war, wurden die im Boden eingelassenen Pflanzsteine mit Beton verfüllt. Als Beton kamen hier einige Säcke Fertigbeton Mischung aus dem Baumarkt zum Einsatz, ein selber anmischen lohnte sich in meinen Augen für die geringe Menge benötigten Betons nicht..

Gerüst des Holzunterstand lasieren

Um die Holzbalken vor der Witterung zu schützen habe ich diese in der Zeit wo der Beton getrocknet ist mit brauner Holzschutz-Lasur im Farbton Palisander behandelt. Zumindest in den Bereichen über einem Meter. Mein vierjähriger Sohn, als treuer Bauhelfer, bestand darauf die Stellen an die er rankommt selber streichen zu wollen. Bei freiwilligen Helfern sagt man natürlich nicht nein! Den dunklen Farbton habe ich gewählt um innen zumindest einen kleinen farblichen Kontrast zu haben, das Auge stapelt das Holz schließlich mit!

Nachdem der Beton der Punktfundamente vollständig ausgehärtet war, konnten die zur Fixierung der Tiefe angeschraubten Dachlatten entfernt werden.

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  6. Kaminholzunterstand Teil 3 - Der Aufbau
  7. Kaminholzunterstand Teil 2 - Bau der Elemente
  8. Kaminholzunterstand Teil 1 - Die Planung
5 Kommentare
  1. Tolles Projekt und tolle Beschreibung!
    Ich freue mich auf den nächsten Teil!

    • Hab auch schon lange nicht mehr so viel Spaß an einem Projekt gehabt 🙂 die nächsten drei Bauabschnitte sind bereits geschrieben und werden morgen und übermorgen veröffentlicht

  2. Dann weiß ich ja , was ich morgen und übermorgen vor habe…:-)
    Ich musste etwas schmunzeln, als Du schriebst, dass Du die Sketchup-Zeichnung nur als Anhaltspunkt nimmst. Bei meinem Balkonprojekt war es genauso. SO genau kann man als Hobbyheimwerker gar nicht am Rechner planen. Häufig kommen noch einige gute Ideen beim Bauen.

    • Ich denke grad bei umfangreicheren Projekten merkt man während des Baus immer wieder das man etwas besser/anders machen kann. Die SketchUp Zeichnungen sind in erster Linie dafür entstanden um meiner Frau zu visualisieren was ich da eigentlich vor habe.

      Ich denke schon das man auch als Heimwerker genau planen kann, nur sollte man sich dabei Gedanken machen ob das aktuelle Projekt wirklich eine so detaillierte Planung benötigt.

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