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Bau einer neuen Werkbank – Der Rahmen

Neben meinem selbst gebauten Werktisch in der Mitte der Werkstatt, nimmt ein alter, provisorisch aufgestellter, Tisch mit einer Spanplatte als Tischplatte den meisten Platz in meiner Werkstatt ein. Auf diesem Provisoriom befinden sich aktuel sämtliche meiner Sationärmaschinen. Da dieser Platzfresser nicht mehr länger hinnehmbar ist, habe ich mich entschieden eine neue Werkbank zu bauen. Als Material dienen mir hier ein paar Baubohlen welche ich günstig erwerben konnte. Im ersten Teil dieser neuen Serie baue ich den Rahmen, bzw. das Grundgerüst der Werkbank.

Eigenbau Werkbank

Die Planung der neuen Werkbank

Werkbank vorher

vorher

Im Rahmen der Renovierung meiner Kellerwerkstatt habe ich bereits ein neues Holzregal gebaut. Da ich in diesem Winter eine grundliegende Neugestaltung der Werkstatt plane, ist nun endlich meine provisorische Tischkonstruktion auf welcher meine stationären Maschinen wie etwa Tellerschleifer,  Dekupiersäge, Kappsäge und die Tischbohrmaschine ihren Platz haben, an der Reihe ersetzt zu werden.

Der Korpus der Werkbank besteht aus zwei einzelnen Elementen welche mit einem Abstand von 65 Zentimetern zueinander aufgestellt werden. Im Zwischenraum der Werkbänke findet meine Kappsäge, etwas nach unten versetzt, ihren Platz. Somit ist die Oberfläche der Werkbänke mit der Oberfläche der Kappsäge auf einer Höhe.

Mein Plan ist es, eine 3,2 Meter lange Werkbank zu bauen auf welcher die genannten Geräte einen neuen Platz finden. Unterhalb der Maschinen plane ich jede Menge große Schubladen in welchen Werkzeug und in erster Linie Schrauben, Nägel und andere Eisenwaren ihr neues Zuhause finden.

Auf eine detailierte Planung mit Sketch Up habe ich dieses mal verzichtet sondern einfach drauf los gebaut. Als Material dienen mir in erster Linie Baubohlen mit den Maßen von 4 x 20 x 300 Zentimetern. Diese habe ich vor einiger Zeit günstig bekommen und sind somit ein günstiger Materialspender.

Bau der Werkbank für Stationärmaschinen

Da ich beim Bau der Werkbank auf einfache Baudielen setze, habe ich dieses Projekt damit begonnen, die Baubohlen auf ein handlicheres Maß zu schneiden. Wie auf den Bildern zu sehen herscht aktuell pures haos in meiner Werkstatt. Ich hoffe dem mit dieser Werkbank massiv entgegenwirken zu können.

Eigenbau Werkbank

Die Beine für die neue Werkbank

Wie bereits geschrieben, habe ich einfach drauf losgebaut. Begonnen habe ich mit den Beinen der Werkbank, also habe ich grob 90 Zentimeter lange Stücke aus der Baubohle heraus geschnitten und auf der Tischkreissäge in 8 Zentimeter breite Streifen gesägt. Im Rechten Winkel miteinander verleimt und verschraubt sind die groben Beine der Werkbank nahezu fertig.

Für eine Breite von 8 Zentimetern habe ich mich entschieden um ein Maß zu haben mit welchem ich rechnen kann. 4 x 8 Zentimeter ist also das Maß mit dem ich beim Bau der Werkbank öfters zu tun haben werde.

Das Grundgestell der Werkbank

Nachdem die Beine fertig gestellt waren, habe ich diese mittels 8 Zentimeter breiten Streifen aus den Baubohlen miteinender verbunden. Auf diesem Weg entstanden die beiden Grundgestelle für den rechten und den linken Teil der Werkbank.

Eigenbau Werkbank

Wie bereits erwähnt, erfolgte der Bau relativ planlos. Die eigentliche Größe der Werkbänke habe ich grob anhand der geplanten Position in der Werkstatt abgeschätzt. Da die Grundgerüste noch relativ leicht und somit einfach zu bewegen waren, war dies der richtige Zeitpunkt um sie an den zukünftigen Bestimmungsort zu befördern. Hier konnte ich dann provisorische Querverstrebungen montieren um die Werkbank, trotz des unebenen Kellerbodens, rechtwinklig zu halten.

Montage der Tischplatte

Da die Werkbänke nun soweit ausgerichtet sind, kann ich die erste Lage der Tischplatte montieren. Als unterste Ebene dient mir hier die unbehandelte Spanplatte welche vorher auf meinem Provisorium lag. Diese habe ich mit meiner Bosch PKS 55 Handkreissäge auf das entsprechende Maß gesägt.

Eigenbau Werkbank Tischplatte

Die zweite Schicht der Tischplatte wird später eine Schicht Laminat welche ich mit Montagekleber fest verkleben werde. Dadurch habe ich eine leicht zu reinigende Oberfläche welche obendrein auch noch ansprechend aussieht. Die Spanplatte habe ich von oben mit etwa 16 Schrauben mit dem Rahmen fest verschraubt.

Die Werkbänke miteinander verbinden

Da zwischen den beiden Werkbänken meine Kappsäge ihren Platz finden wird, war es nun an der Zeit, hier eine Plattform für diese anzubringen. Die Werkstückauflage der Kappsäge ist exakt 8 Zentimeter hoch, somit muss die Plattform um genu diese 8 Zentimeter tiefer als die eigentliche Oberfläche angebracht werden. Nachdem auch hier die Spanlatte montiert war, konnte die Kappsäge testweise zur Probe sitzen.

Eigenbau Werkbank

Das war es soweit mit dem ersten Teil des Baus meiner neuen Werkbank. Sobald es etwas neues gibt, erfahrt ihr es hier im Blog als erstes!

Weitere Artikel der Serie

  1. Neue Werkbank - Schubladen bauen
  2. Bau einer neuen Werkbank - Der Rahmen
2 Kommentare
  1. Auf die Idee mit den Baubohlen muss man auch erst einmal kommen.
    Ich bin gespannt wie es weiter geht!

    Gruß Mark

  2. Sehr hilfreiche Informationen, kenne auch jemanden, der sich glaub ich bis zu 10 Werkbänke selber gebaut hat. Da sieht man mal, was alles gut ist 🙂

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