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Badheizkörper – Unendlich viele Möglichkeiten

Ein Badheizkörper ist mittlerweile viel mehr als ein einfaches technisches Gerät zur Regulierung der Raumtemperatur. Heizkörper im Badezimmer haben sich innerhalb der letzten Jahre immer mehr zum Designelement entwickelt. War es noch vor wenigen Jahren vollkommen normal einen klassischen Heizkörper in der Heizungsnische zu verbauen, sind diese heutzutage, nicht zuletzt aufgrund der energetischen Nachteile, nur in den wenigsten Neubauten oder sanierten Badezimmern anzutreffen. Doch welche unterschiedlichen Varianten des Badheizkörpers existieren eigentlich auf dem Markt?

Die Fußbodenheizung, der moderne Klassiker

Es gibt kaum einen Raum in der Wohnung in welcher ein warmer Fußboden angenehmer ist als im Badezimmer. Erneuerte Heizungen, egal ob Öl oder Gas, werden meist nur noch mit Brennwerttechnik verbaut. Die Brennwerttechik ermöglicht gleichbleibende Heizleistung bei niedriger Temperatur und somit bei einem geringeren Öl- bzw. Gasverbrauch. Um diese Wärme effektiv nutzen zu können, sind allerdings größere Oberflächen der Heizelemente von Nöten. Hier kommt die Fußbodenheizung ins Spiel. Da die Fußbodenheizung allerdings eine gewisse Vorlaufzeit benötigt, ist es hier nicht möglich die Raumtemperatur kurzfristig zu erhöhen.

Aus genau diesem Grund, wird in Badezimmern in aller Regel ein zusätzlicher Heizkörper verbaut. Hier gehört der so genannte Handtuchheizkörper, oder neuerdings auch ein Infrarot-Heizkörper zum Standard Repertoire eines jeden Installateurs.

Praktisch – Der Handtuchheizkörper

Handtuchheizkörper gibt es ebenfalls in den verschiedensten Ausführungen. Vom klassischen Metall-Heizkörper in Rippenstruktur bis hin zum verkleideten Designelement. Der Handtuchheizkörper trägt diesen Namen da er die Möglichkeit bietet Handtücher auf der offenen Rippenstruktur aufzuhängen. Diese trocknen somit schneller und sind nach der Dusche oder dem Schaumbad angenehm vorgewärmt.

Quelle: © Can Stock Photo / PaulMichaelHughes

Infrarot-Heizkörper – Wärme auf Knopfdruck

In letzter Zeit kommen vermehrt Infrarot-Heizkörper zum Einsatz. Diese bieten den großen Vorteil, dass die Wärme unmittelbar nach dem anschalten spürbar ist. Viele Bauherren schrecken vor dieser Variante allerdings zurück, das Infrarot-Heizkörper mit Strom betrieben werden. Hier ist der massive Stromverbrauch der alten Nachtspeicheröfen wohl noch in vielen Köpfen verankert. Der Energieverbrauch dieser Variante ist allerdings weitaus niedriger. Ein großer Vorteil, besonders bei der Badsanierung, ist der, dass keinerlei neue Heizungsrohre verlegt werden müssen, überall wo ein Stromkabel zur Verfügung steht kann einer dieser Heizkörper montiert werden. Infrarot-Heizkörper können im übrigen auch als Design-Element in der Decke verwendet werden.

Bildquellen

  • bad-heizkoerper-handtuchtrockner: © Can Stock Photo / PaulMichaelHughes
Ein Kommentar
  1. Vorab bin ein riesen Fan von dem Blog!
    Aber mir fehlt mir noch eine Info. Der neuste Trend ist jetzt die Infrarot Heizung hinter einem schicken spiegel Glas zu verstecken und somit sieht man auch keinen Heizkörper mehr.

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