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Serie: Eigenbau Rasenmäh-Roboter

Ardumower – Der Bau von Chassis, Achsen und Radaufhängung [Teil 4]

Die beste Elektronik nützt einem auf dem Rasen nicht viel, wenn kein Chassis existiert welches die Einzelteile zu einem richtigen Mäh-Roboter macht. Das fertige Chassis der Ardumower Community ist nicht unbedingt das was ich mir vorstelle, daher fiel meine Entscheidung auf ein Eigenbau Chassis.

Mein Experementier-Chassis für den Rasenroboter

Im ersten Schritt noch ein Holz-Chassis welches ich spätestens im Winter durch ein Chassis aus Aluminium ersetzen möchte. Dieses Jahr nutze ich die Flexibilität von Holz vorerst für ein paar Experimente. Holz bietet mir die Möglichkeit die Positionierung und Verteilung der einzelnen Komponenten zu variieren. Die hier gewonnene Erfahrung ist mir im Winter beim Bau des finalen Chassis hoffentlich behilflich.

Eigenbau Mähroboter Achsen

Mein aktuelles Chassis besteht aus einer einfachen Multiplex-Platte welche ich mit dem Tellerschleifer einfach ein wenig abgerundet habe. Auf dem Chassis stehen zwei Streben mit einer eingefrästen Nut in welche ich die Ardumower Platine von oben einfach hinein und wieder heraus schieben kann. Am hinteren Ende habe ich lediglich eine Multiplex Leiste angebracht an welcher sich das frei bewegliche Hinterrad befindet.

Eigenbau Mähroboter Hinterrad

Aufbau der Antriebsachsen

Für den Anfang im Experementier-Chassis plane ich die Verwendung von Reifen eines RC-Truggies mitsamt dessen Radmitnehmern, das erspart es mir vorerst mir eine eigene Lösung in Sachen Reifen überlegen zu müssen. Die Antriebsmotoren sind Getriebemotoren mit einer Aufnahme für Sechskanteisen mit einer Seitenbreite von 6 Millimetern. Da ich nirgends etwas derartiges auftreiben konnte, habe ich mir kurzerhand 8 Millimeter dicke Aluminium Vierkant-Stäbe besorgt. Dies passen exakt in die Aufnahme der Motorwelle.

Die Vierkant-Stäbe habe ich dann in ein 12 Millimeter Aluminiumrohr mit einer 2 Millimeter Wandstärke gepresst. So habe ich eine saubere Möglichkeit die Achsen über Stehlager gerade ausrichten und lagern zu können. Für die Verbindung mit den Radmitnehmern wird wieder ein Aussendurchmesser von 8 Millimetern benötigt, also habe ich ich hier einen Aluminium Rundstab genommen und von der anderen Seite in das 12 Millimeter Rohr gepresst.

Die fertigen Antriebsachsen

Die fertigen Antriebsachsen

An der Bosch PBD40 Standbohrmaschine habe ich dann ein 2 Millimeter breites Loch durch den Rundstab gebohrt um hier mittels eines eingeschlagenen Stifts die Radmitnehmer mit der eigentlichen Achse verbinden zu können.

Die Befestigung der Achsen erfolgt an jeder Seite über jeweils 2 Stehlager welche mit Schrauben bzw. Kabelbindern am Chassis befestigt werden.

Wie gesagt, bei diesem Chassis geht es mir nur darum Erfahrungswerte zu sammeln, diese hier gewonnenen Erfahrungen fliessen dann im Winter beim Bau des Aluminium Chassis mit ein.

Weitere Artikel der Serie

  1. Ardumower - Weitere Sensoren finden ihren Platz [Teil 6]
  2. Ardumower - Die ersten Fahrversuche des Prototyps [Teil 5]
  3. Ardumower - Der Bau von Chassis, Achsen und Radaufhängung [Teil 4]
  4. Ardumower - Die Wahl der Motoren & Akkus [Teil 3]
  5. Ardumower - Der Zusammenbau Hauptplatine [Teil 2]
  6. Ardumower - Einen Rasenmäh-Roboter selber bauen [Teil 1]

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